Erfahrungswissen kontextbezogen zur Verfügung stellen

Die intelligente Nutzung von Unternehmenswissen wird zum Schlüsselfaktor für Effizienz und Zukunftsfähigkeit. KI & Corporate Memory ermöglicht Wissen zu erfassen, zu vernetzen und genau dort verfügbar zu machen, wo es gebraucht wird – mithilfe künstlicher Intelligenz. Für Verantwortliche in der Industrie bedeutet das, mit Herausforderungen wie dem Abbau von Wissenssilos, der Integration heterogener IT-Systeme, dem Schutz sensibler Daten und der notwendigen Veränderungskultur in ihren Organisationen umzugehen.

Vor diesem Hintergrund suchten die fünf oberösterreichischen Leitbetriebe AMAG, Rosenbauer, BRP-Rotax, Starlim Sterner und Trench im Kooperationsprojekt KI & Corporate Memory im Rahmen der Initiative KI*Transfer der Sparte Industrie die Antwort auf die Frage: 

Wie lassen sich KI Systeme gezielt nutzen, um Erfahrungswissen von Beschäftigten zu erfassen und anderen Mitarbeitenden automatisiert und kontextbezogen im laufenden Arbeitsprozess zur Verfügung zu stellen?

Drei Themenfelder standen dabei im Mittelpunkt:

  • Die richtige KI Architektur – von Eigenentwicklung oder Zukauf über Kosten bis hin zu Skalierbarkeit und Datenzugang
  • Geeignete Methoden zur Erfassung und Kontextualisierung von Erfahrungswissen, insbesondere von Fachkräften in der Produktion
  • Die praxistaugliche Verfügbarmachung dieses Wissens im Arbeitsalltag – unter Berücksichtigung von Datensicherheit, Performanz sowie der besonderen Rahmenbedingungen industrieller Arbeitsplätze wie Lärm oder spezieller Schutzkleidung

Die Kollaboration der fünf Industriebetriebe machte deutlich, wie wichtig Austausch auf Augenhöhe, internationale Perspektiven und konkrete Umsetzungsbeispiele sind. Wer heute beginnt, Erfahrungswissen systematisch zu sichern und intelligent nutzbar zu machen, stärkt nicht nur die eigene Resilienz – sondern die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Oberösterreich insgesamt!